Ersttrimesterscreening (Nackenfaltenmessung)
Das Ersttrimesterscreening ermöglicht eine frühzeitige Einschätzung der Entwicklung Ihres Kindes. Moderne Diagnostik schafft Sicherheit in der frühen Schwangerschaft.
Jetzt Termin vereinbarenDas Ersttrimesterscreening ist eine pränataldiagnostische Untersuchung in der frühen Schwangerschaft. Es dient dazu, das Risiko bestimmter genetischer Erkrankungen und Fehlbildungen beim ungeborenen Kind einzuschätzen. In unserer Frauenarztpraxis in Rheine bieten wir Ihnen diese Untersuchung mit moderner Technik und umfassender Beratung an. Es handelt sich hierbei um eine Selbstzahlerleistung (IGeL), die Kosten werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.
Was ist das Ersttrimesterscreening?
Das Ersttrimesterscreening wird in der Regel zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Ein zentraler Bestandteil ist die sogenannte Nackenfaltenmessung (Nackentransparenzmessung).
Dabei wird mittels Ultraschalls die Flüssigkeitsansammlung im Nackenbereich des Fötus gemessen. Eine vergrößerte Nackenfalte kann auf ein erhöhtes Risiko für bestimmte Chromosomenstörungen oder Fehlbildungen hinweisen.
Welche Informationen liefert die Untersuchung?
Das Ersttrimesterscreening ist kein diagnostischer Test, sondern eine Risikoabschätzung. Es kombiniert verschiedene Faktoren, um eine möglichst genaue Einschätzung zu ermöglichen:
- Messung der Nackenfalte per Ultraschall,
- Darstellung und Beurteilung weiterer kindlicher Strukturen,
- Berücksichtigung Ihres Alters und Ihrer individuellen Risikofaktoren,
- optional: ergänzende Blutuntersuchungen (z. B. PAPP-A und freies ß-hCG).
Auf dieser Grundlage wird ein individuelles Risikoprofil berechnet.
Welche Auffälligkeiten können erkannt werden?
Das Screening kann Hinweise auf bestimmte Erkrankungen und Entwicklungsstörungen geben, insbesondere:
- Trisomie 21 (Down-Syndrom),
- Trisomie 18 (Edwards-Syndrom),
- Trisomie 13 (Pätau-Syndrom),
- Herzfehler und andere organische Fehlbildungen,
- Störungen der Entwicklung von Kopf, Bauchwand oder Skelett.
Wichtig: Das Ersttrimesterscreening liefert Wahrscheinlichkeiten, aber keine endgültige Diagnose. Auffällige Befunde müssen durch weiterführende Untersuchungen abgeklärt werden.
Ablauf der Untersuchung
Die Untersuchung erfolgt ambulant und ist für Sie und Ihr Kind vollkommen ungefährlich.
Für Sie bedeutet das:
- Durchführung per Ultraschall über die Bauchdecke,
- Dauer von etwa 20–30 Minuten,
- keine Schmerzen oder Risiken.
Im Anschluss besprechen wir die Ergebnisse ausführlich mit Ihnen.
Individuelle Beratung und weitere Schritte
Sollte sich ein erhöhtes Risiko ergeben, beraten wir Sie umfassend zu den nächsten Möglichkeiten. Dazu können weiterführende Untersuchungen wie der nicht-invasive Pränataltest (NIPT) oder andere diagnostische Verfahren gehören. Unser Ziel ist es, Ihnen Sicherheit zu geben und Sie in dieser besonderen Zeit bestmöglich zu begleiten.
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